Wieder nichts: Schalke-Stürmer Mark Uth kann es nicht fassen.  Foto: Imago Images

Kein Sieger im Krisengipfel! Weder Mainz noch Schalke gelingt der Befreiungsschlag. Die bisher sieglosen Kellerkinder treten nach dem 2:2 (2:1) weiter auf der Stelle. Sehr zum Ärger von S04-Boss Jochen Schneider: „Das ist eine krasse Fehlentscheidung. Ich weiß nicht, was da in Köln in dem Moment los ist. Wir fühlen und schlecht behandelt, benachteiligt.“

Was war passiert? Nach einem vermeintlichen Foul von Ozan Kabak an Jean-Philippe Mateta, griff kein Video-Beweis, sodass der Stürmer den Elfmeter zum 2:1 selbst verwandelte (45.+2).

Nur Tasmania schlechter als Schalke 

Dass die Schalker nicht die rote Laterne der Mainzer übernahmen, lag am Eigentor von Jeremiah St. Juste (82.). Zuvor trafen Daniel Brosinski (6./FE), sowie Knappen-Stürmer Mark Uth per direktem Freistoß (36.). „Das ist ein Schritt nach vorne, und den gehen wir weiter“, erklärte Schneider mit etwas Abstand.

Die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die Königsblauen warten sogar mittlerweile seit saisonübergreifend  23. (!) Liga-Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Nur Tasmania Berlin war in der Saison 1965/66 noch länger erfolglos gewesen (31 Bundesliga-Spiele ohne Sieg) als die Gelsenkirchener.