Torschütze Mats Hummels (M.) feiert mit seinen Dortmunder Kollegen den 1:0-Führungstreffer auf der Bielefelder Alm. Foto: Friso Gentsch/dpa

Oha, da kommt eine Aufgabe auf den 1.FC Union zu. Gut, die Eisernen müssen erst mal am Montag in Hoffenheim bestehen. Aber was Arminia Bielefeld da gegen Borussia Dortmund auf den Rasen gebracht hat, lässt Schwerstarbeit für die Eisernen am kommenden Wochenende erwarten. 

Sicher, kompakt, umtriebig: Trainer Uwe Neuhaus kann seiner Truppe eigentlich wenig vorwerfen. 

Anders sein Gegenüber Lucien Favre. Der konnte gar nicht zufrieden sein mit dem, was die Schwarz-Gelben da anboten. Ein Spiel nach dem Motto: Wenn die Stürmer vorne nicht treffen oder mit Knieproblemen verletzt ausfallen (Haaland), gibt es ja noch Abwehrspieler. Und da kann sich Borussia bei ihrem Abwehrchef Mats Hummels bedanken. In einer zähen Partie sicherte er Dortmund bei Aufsteiger Bielefeld mit einem Doppelpack (52./73.) drei wichtige Zähler auf der Alm.

Erst angeköpft, dann reingeköpft. Sein erster Doppelpack übrigens seit dem 17. Januar 2010. Seinerzeit traf der Ex-Nationalspieler bei Dortmunds 3:1-Sieg in Köln. Bitter, dass er dann kurz vor Schluss mit einer Oberschenkelverletzung verletzt raus musste. Sebastian Kehl: „Wir hoffen, dass nur der Muskel zugemacht hat, aber wir wissen es noch nicht genau.“