Sonny Kittel dreht jubelnd ab. Wenigstens der Ausgleich ist dem HSV in Regensburg noch gelungen. dpa/Armin Weigel

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Nach dem 1:1 in Regenburg geht das große Zittern beim HSV weiter. Die Hamburger behaupten zwar den dritten Tabellenplatz, holen sogar einen Zähler auf die zweitplatzierten Fürther auf. Doch von hinten drängt Kiel. Die Störche liegen zwei Punkte zurück und sie haben drei Spiele weniger auf dem Buckel.

Es ist der nächste Rückschlag für den HSV, der zum Zweitliga-Dino zu mutieren scheint. Das einzig Positive: Immerhin wurde nicht schon wieder verloren. Andreas Albers (45.) hatte Regensburg zunächst in Führung gebracht, Sonny Kittel (82.) verhinderte dann beim Comeback von Toni Leistner die dritte Hamburger Pleite in Serie.

Der Ex-Unioner hätte beinahe sogar noch den Siegtreffer erzielt. Überhaupt hatte der HSV in der Schlussphase Chancen für drei Spiele. Aber: Alles wurde versemmelt. Und die pomadige erste Hälfte eingerechnet, wäre ein Sieg auch nicht verdient gewesen.