Ob sich David Alaba bei den Gehaltsverhandlungen verzockt? Foto: AFP/Christof Stache

Uli Hoeneß ist mal wieder der Kragen geplatzt. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hat im zähen Transferpoker mit David Alaba den „geldgierigen Piranha“ Pini Zahavi scharf kritisiert - und dem Abwehrchef nach dem Triple klar die Grenzen aufgezeigt. „Ich hoffe, dass sein Vater und er am Ende begreifen, dass Bayern das Beste ist und sie sich in die Gehaltsstruktur einordnen. Eines ist klar: Robert Lewandowski und Manuel Neuer sind das Maß aller Dinge. Darüber gibt es nichts", betonte Hoeneß im Sport1-Doppelpass.

Die Forderungen der Alaba-Seite, die sich angeblich auf 25 (!) Millionen Euro Jahresgage für den 28-Jährigen belaufen, „würde die ganze Struktur durcheinanderbringen. Deshalb muss der Verein sehr hart bleiben“, sagte Hoeneß.

Der Ex-Bayern-Boss sieht den Berater als Grund für die verfahrene Lage. „Sein Vater (George, d. Red.), den ich sehr mag, lässt sich von ihm auch sehr beeinflussen", sagte Hoeneß weiter. Er hoffe deshalb, „dass es David schafft, sich durchzusetzen. Er muss letztendlich selbst entscheiden. Es geht nur ums Geld.“ Alabas Vertrag läuft noch bis 2021.