Völlig frei und unbeschwert feiern Florian Wirtz und Karim Adeyemi (r.) ihr Kunststück zum 6:0 gegen Armenien. Foto: dpa/Tom Weller

Die 6:0-Gala gegen Armenien macht Lust auf mehr beim Abschluss des WM-Quali-Dreierpacks am Mittwoch  auf Island (20.45 Uhr, RTL). Und Lust auf mehr Karim Adeyemi (19).

Seine ersten 19 Minuten im A-Team von Bundestrainer Hansi Flick krönte der U21-Europameister mit dem Tor zum Endstand (90.+1). Zauberhaft herauskombiniert mit U21-Kumpel Florian Wirtz.

Bayern wollte ihn nicht

Weil der FC Bayern ihn nicht wollte, ging er 2012 zu Unterhaching und von da 2019 zu RB Salzburg (aktuell sechs Tore in sechs Spielen). Jetzt ist er bei Hansi Flick angekommen. Und vollkommen geerdet.

Nach dem Abpfiff flitzte er auf die Tribüne, umarmte Mama Alexandra, schenkte ihr sein Trikot mit der Nummer 13 und kam wenig später mit einem zweiten Shirt für Papa Abbey zurück.

Bei Unterhaching  wohnte er mit den Eltern im Jugendhaus der SpVgg, lernte dort „kochen, waschen, putzen und all die Dinge, die es braucht, um erfolgreich sein zu können“, wie die Mama verriet.

Robben an der Wand, Mbappé im Kopf

An der Wand ein Poster von Arjen Robben, Vorbilder sind aber Serge Gnabry und Kylian Mbappé. Karim: „Schnelle Spieler, die Eins-gegen-eins-Duelle gewinnen und Tore machen oder vorlegen.“

Wie er. Flick: „Karim hat gezeigt, dass er im Strafraum ein guter Vollstrecker ist und sehr selbstbewusst agiert.“