Bundestrainer Hansi Flick hat mit Joshua Kimmich etwas zu besprechen. Nicht über Taktik, sondern über Impfstrategie.  Foto: dpa

Viele haben über ihn geredet, Bundestrainer Hansi Flick will lieber mit Joshua Kimmich (26) reden. Der Nationalspieler ist nicht geimpft, weil er wegen fehlender Langzeitstudien für die Doppelspritze unsicher ist. Flick, ein wahrer Menschenfreund, sucht jetzt noch mal beim Länderspiel-Camp in Wolfsburg das Gespräch mit dem Bayern-Star.

„Joshua gehört nicht an den Pranger“

Druck haben schon viele selbsternannte Experten auf Kimmich ausgeübt.  Nervös muss Kimmich vor dem Austausch mit dem Bundestrainer nicht sein. Flick hat schon erklärt, dass er sich in der gesamten Diskussion „viel mehr Sachlichkeit gewünscht“ hätte. „Er gehört nicht an den Pranger“, sagte der Bundestrainer im FAZ-Interview.

Flick wird vor dem WM-Quali-Spiel gegen Liechtenstein (Donnerstag, 20.45 Uhr) noch einmal über das Thema „Impfen“ reden. „Das werde ich nicht nur vor der versammelten Mannschaft, sondern auch im Einzelgespräch, ganz persönlich tun“, so Flick und ergänzt: „Wenn jemand Sorgen hat, werden wir versuchen, ihm diese zu nehmen.“

Kimmich ist weder „Corona-Leugner oder Impfgegner“, wie er betont hat und sagte sogar: „Es ist sehr gut möglich, dass ich mich bald impfen lasse.“ Vielleicht ja nach dem Gespräch mit Flick…

Lesen Sie hier mehr Sport!