Greift bereits in seinem ersten Jahr als Cheftrainer des FC Bayern nach Europas Sternen: Trainer Hansi Flick. Foto: dpa

Der Abwehr-Chef ist zurück, die Generalprobe geglückt. Fünf Tage vor dem Duell mit dem FC Chelsea (Sonnabend, 21 Uhr) schärft Bayern-Trainer Hansi Flick  (55) dennoch die Sinne seiner Profis.

„Wir splitten jetzt die Trainingsgruppen. Wir müssen noch ein paar Dinge einstudieren und die Zeit intensiv nutzen", erklärt der Coach nach dem 1:0 im Test gegen Marseille (Tor durch Serge Gnabry/19.).

Zwar darf Flick in der Champions League noch nicht auf Star-Einkauf Leroy Sané zurückgreifen. Dafür steht für das Achtelfinal-Rückspiel wieder Niklas Süle (24) bereit. Der Nationalspieler feierte 286 Tage nach seinem Kreuzbandriss ein starkes Comeback.

Trotz des 3:0-Siegs in London Ende Februar warnt Flick seine Double-Sieger davor, Chelsea auf die leichte Schulter zu nehmen. Thomas Müller verspricht, alles für das zweite Triple der Klubgeschichte nach 2013 beim Final-Turnier in Lissabon (12. bis 23. August) zu geben: „Die jungen Spieler sind extrem hungrig. Und auch die Alten wollen es noch einmal wissen.“

Das gilt auch für den Trainer. Hansi Flick greift bereits in seinem ersten Cheftrainer-Jahr nach Europas Sternen: „Jetzt geht es darum, das Besondere zu erreichen.“