3. Liga
Hansa hofft auf einen Sieg und den lieben Gott
Im Kampf um den Relegationsplatz braucht Rostock einen Dreier bei Angstgegner Chemnitz. Seit 1990 haben die Mecklenburger dort nicht mehr gewonnen

Altmeister Alfred Hitchcock hätte es nicht spannender inszenieren können: Showdown in der 3. Liga. Im irren Aufstiegskampf muss Hansa Rostock bei dem um die Rettung kämpfenden Chemnitzer FC ran. Und nur mit einem Sieg könnte die Kogge noch in den Hafen der Relegation einsegeln.
Abwehrrecke Nils Butzen bringt es auf den Punkt: „Wir müssen unser Spiel gewinnen, alles andere entscheidet der liebe Gott.“ Den Druck – Ingolstadt darf bei 1860 nicht gewinnen, Duisburg nicht Unterhaching putzen – sieht der 1,79 Meter große Wirbelwind übrigens bei der Konkurrenz. „Es muss zwar einiges zusammenkommen, aber Druck? Wir können nur noch gewinnen.“
Leicht wird das nicht. Die Himmelblauen, bei denen Ex-Union-Star Philipp Hosiner seine Gelbsperre abgebrummt hat, brauchen auch einen Dreier, um Zwickau noch abfangen zu können. Und das Stadion an der Gellertstraße ist kein gutes Pflaster für die Mecklenburger. Seit der Wende konnte Hansa dort in neun Anläufen nicht gewinnen. Der letzte Sieg datiert vom 29. September 1990. Also noch zu DDR-Oberligazeiten ...
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Wenn einer weiß, wie Aufstieg geht, ist es übrigens der 27-Jährige. Zusammen mit Trainer Jens Härtel gelang ihm 2018 mit Magdeburg schon einmal der Sprung in die 2. Liga. Nun möchte er das Kunststück wiederholen: „Als erstes müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Sonst erinnert mich das an den HSV – wenn wir in Chemnitz Federn lassen und auch die anderen nicht gewinnen.“