Der Wahnsinn hat einen Namen: Erling Haaland. Dortmunds Norweger traf in Leverkusen gleich doppelt.  dpa

Oh wie ist das schön! Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund liefern sich schon wieder ein irres Spektakel, verzücken Fußball-Deutschland mit einem Sieben-Tore-Wahnsinn bei dem sich Erling Haaland mit seinem 65. (!) Tor im 65. BVB-Spiel die Krone aufsetzt. 

Wo soll man nach so einem irren Spiel überhaupt anfangen? Bis zum Schluss ist alles drin, kochen die Emotionen über, rennen die Gastgeber an. Ein Fußball-Fest über 96 Minuten, das von Anfang an alles zu bieten und eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. 

Erling Haaaland beschenkt Marco Rose 

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Dreimal geht Leverkusen in Führung – am Ende doch als Verlierer vom Platz. Florian Wirtz (9.), Patrick Schick (45.+1) und Moussa Diaby (55.) jubeln, doch Haaland (37.), Julian Brandt (49.) und Raphael Guerreiro mit einem Traumfreistoß (71.) gleichen jedes Mal aus. Bis Haaland seine Fabeltorquote per Elfmeter (77.) weiter verbessert und seinem Trainer Marco Rose (45) ein grandioses Geburtstagsgeschenk beschert. 

Reus kritisiert BVB-Abwehrarbeit 

Kurios: Der BVB revanchiert sich für den Schlagabtausch der vergangenen Saison. Damals gewann Bayer das Sieben-Tore-Spektakel mit 4:3.

Richtig zufrieden ist BVB-Stürmer Marco Reus trotzdem nicht: „Wir können nicht immer vier Tore schießen. Wir müssen kompakter stehen, bekommen zu leichte Gegentore. Das hat viel Kraft gekostet.“ 

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