Marcus Thuram sah für Spucken ins Gesicht des Gegners von Schiri Frank Willenborg die Rote Karte und muss jetzt länger pausieren.
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Für die Ekel-Spuckattacke muss Gladbachs Stürmer Marcus Thuram (23) richtig büßen. Das DFB-Sportgericht verdonnerte das Lama, das beim 1:2 gegen Hoffenheim Gegenspieler Stefan Posch widerwärtig ins Gesicht rotzte und dafür Rot sah, zu sechs Spielen Sperre und einer 40 000-Euro-Geldstrafe. 

Das sechste Spiel wird bis zum 21. Dezember 2021 zur Bewährung ausgesetzt. Die Strafe gilt sowohl für Ligaspiele als auch für Pokalpartien. Der Angreifer ist damit auch am Dienstagabend (20.45 Uhr) in Elversberg nicht spielberechtigt. Trainer Marco Rose hatte schon zuvor angekündigt, dass er Thuram so oder so nicht mit zum Pokal nimmt. Zudem würden der Verein und Thuram jede Strafe des DFB akzeptieren.

Vereinsintern wurde Thuram bereits bestraft. Ein gesamtes Monatsgehalt soll er für einen sozialen Zweck spenden.