Breel Embolo traf sehenswert per Fallrückzieher. Foto: dpa/Federico Gambarini

Angeführt von Leitwolf Lars Stindl hat Borussia Mönchengladbach nach einer erneuten Gala gegen Schachtjor Donezk beste Chancen auf das erstmalige Erreichen des Achtelfinales in der Champions League. Auf den Tag genau fünf Jahre nach dem bislang letzten Heimsieg in der Königsklasse ließ der weiter ungeschlagene Spitzenreiter der Gruppe B beim 4:0 (3:0) dem ukrainischen Meister auch diesmal keine Chance. Vor drei Wochen hatte die Borussia im Hinspiel in Kiew mit 6:0 triumphiert.

Am Mittwochabend war wieder einmal Stindl der entscheidende Mann. Ein Tor (17. Minute/Foulelfmeter) und eine Vorarbeit zu Nico Elvedis 2:0 (34.) steuerte der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler bei. Schon beim 4:2 gegen den FC Sevilla am 25. November 2016 war Stindl mit zwei Toren und einer Vorarbeit maßgeblich am Gladbacher Erfolg beteiligt. Nach Breel Embolos grandiosem Fallrückzieher-Treffer (45.+1) und Oscar Wendts direktem Freistoß-Tor (77.) dürfte es anders als vor fünf Jahren, als Gladbach in die Europa League musste, nach der Vorrunde in die K.o.-Runde der Champions League gehen.

Nach vier Spielen führt das Team von Trainer Marco Rose die Gruppe B mit acht Punkten an, muss in den letzten beiden Gruppenspielen aber gegen Inter Mailand (1. Dezember) und bei Real Madrid (9. Dezember) antreten. Das Überwintern in Europa haben die Borussen bei ihrer dritten Champions-League-Teilnahme nach 2015 und 2016 damit fast schon sicher. Schon jetzt hat Gladbach mehr Punkte als bei den bisherigen Teilnahmen nach allen sechs Vorrundenspielen.