Im direkten Duell gegen Real kassierte Christoph Kramer (r.) und Mönchengladbach noch spät das 2:2. Nun wollen die Fohlen das Fernduell gewinnen.  Foto:  dpa

Hochstimmung am Niederrhein: Gewinnt Mönchengladbach auch das Champions-League-Rückspiel gegen Donezk (Mittwoch, 18.55 Uhr), ist das Achtelfinal-Ticket in der Todesgruppe mit Real Madrid und Inter Mailand zum Greifen nah.

Trainer Marco Rose muss im Vergleich zur 6:0-Gala in der Ukraine auf Dreifach-Torschütze Alassane Plea (Corona) verzichten. Dafür soll es Rio-Weltmeister Christoph Kramer (29) richten: „Wie er die Mannschaft geführt hat auf internationalem Niveau und wie er sich reingehauen hat, war schon außergewöhnlich. Das zeigt, warum er Weltmeister wurde.“

Kramer selbst warnt vor dem Duell: „Wir werden hier im Borussia-Park ein ganz anderes Donezk erleben als beim 6:0 in Kiew. Niemand sollte ohne weiteres mit drei Punkten rechnen, das wird ein enormes Stück Arbeit.“

Gelingt der nächste Dreier, ist das erstmalige Überwintern in der Königsklasse zum Greifen nah. 2015 schied man noch als Gruppenletzter aus, 2016 ging es als Dritter immerhin in die Europa League.

Nun soll es ausgerechnet in der Todesgruppe klappen: „Das ist die neue Herausforderung, die jetzt ansteht. Aber wir wollen weiterkommen und haben die Qualität dazu“, erklärt Kramer selbstbewusst.