Ein paar Fans dürfen nun doch beim Pokalderby am 19. Januar ins Olympiatadion. Foto: City-Press

Die Fans fiebern jetzt schon dem Pokalderby zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union am 19. Januar 2022 (20:45 Uhr) entgegen. Eigentlich sollte es wegen der Corona-Pandemie ein Geisterspiel werden. Vorerst keine Zuschauer mehr bei Großveranstaltungen. So war der Beschluss zwischen Bund und Ländern am Dienstag. Zwei Tage später eine halbe Rolle rückwärts beim Berliner Senat. 3000 Fans dürfen nun doch ins Olympiastadion!

Das teilte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung mit.  Demnach sind Veranstaltungen im Freien vom 28. Dezember an mit bis zu 3000 Personen zulässig (vor dem MPK-Beschluss waren in Berlin noch 5000 Zuschauer möglich). Dabei müssen 2G-plus-Regeln eingehalten werden. 

„Wir haben uns entschlossen, hier maßvoll vorzugehen in Abwägung der Risiken und Schutzmaßnahmen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das immer noch besser ist, als eine komplette Absage“, sagte Giffey. Das ist sicherlich von der Regierenden Bürgermeisterin unglücklich ausgedrückt. Von einer Absage des Pokalderbys oder auch den Bundesliga-Spielen von Hertha BSC und dem 1. FC Union war bisher nie die Rede.

Der Spielbetrieb wird im Profibereich weiter aufrechterhalten. Es war nur die Frage, ob mit oder ohne Zuschauern. Aus finanzieller Sicht betrachtet, macht es weder für Hertha noch für Union einen wesentlichen Unterschied, ob 5000, 3000 oder null Zuschauer in die Arenen kommen. 

Lesen Sie hier mehr Sport!>>