So jubelte Dynamo nach dem hart errungenen 3:2 bei der Reserve von Hertha BSC. Patrick Skrzipek

Nein, um Jahre gealtert sei er nicht. „Nur die Stimme ist etwas angeschlagen“, wie BFC-Trainer Christian Benbennek am Tag nach dem nervenzehrenden 3:2 (1:0)-Erfolg bei der Reserve von Hertha BSC zugab: „Das ging ja so viel hin und her und man musste auch mal etwas lauter werden.“

Dass der Wahnsinn ein gutes Ende nahm, lag auch an Maurice Covic, der in der Nachspielzeit einen Elfer verballerte (90.+5). Ausgerechnet am Geburtstag seines Trainers und Vaters Ante Covic. „Das tut mir ein bisschen leid für Ante. Der ist ein feiner Kerl“, so Benbennek.

Freude herrscht bei Benbennek dagegen über die irre Moral seiner Truppe. Nach 2:0 Führung kassierte der BFC in der zweiten Halbzeit einen Doppelschlag zum 2:2. Stürmer Andor Bolyki brachte Dynamo aber wieder in Führung, die eben hielt, weil Covic den Strafstoß in der Nachspielzeit an den Pfosten knallte. 

Einen langen Atem bewies der BFC bereits zuvor gegen Cottbus und Lichtenberg 47. „Es ist Wahnsinn, was die Jungs gerade leisten. Jetzt zahlt sich unsere Vorbereitung aus. Die kriechen zwar alle auf dem Zahnfleisch nach den ganzen englischen Wochen, aber wir sind fitter als in den Jahren zuvor“, so Benbennek, der allerdings nun nach der Ampelkarte für Marcel Stutter einen weitere Ausfall verkraften muss.

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