Ein Bild, das am Sonnabend in Frankfurt ,mehrfach zu beobachten war: Jubelnde Eintrachtspieler liegen auf dem Rasen und sich in den Armen.   Foto: dpa/Thomas Frey

Was ein irrer Kick. Sieben Tore, sieben Schützen. Und eine Eintracht, die sich sich mit großen Schritten der erstmaligen Champions-League-Teilnahme nährt. Angeführt vom Sturmduo Luka Jovic und André Silva schlug Frankfurt den VfL Wolfsburg mit 4:3 (2:1) und rückt damit bis auf einen Zähler an die Niedersachsen heran.

Daichi Kamada (8. Minute), Jovic (27.), Silva (54.) und Erik Durm (61.) erzielten die Tore für die Eintracht, die eine Woche nach dem 2:1 in Dortmund die nächsten wichtigen Punkte für eine Königsklassen-Premiere sammelte.

Fans singen vor dem Stadion

Wolfsburg ging trotz eines starken Auftritts und zahlreicher Chancen erstmals nach drei Liga-Siegen in Serie wieder als Verlierer vom Feld. Das Führungstor des stark aufspielenden Nationalspielers Ridle Baku (6.) sowie die Tore von Wout Weghorst (46.) und Maximilian Philipp (85.) genügten nicht, um den Vorsprung auf den Verfolger zu halten oder sogar auszubauen.

Vor coronabedingt leeren Rängen fiel nicht nur das hohe spielerische Niveau beider Teams auf, sondern auch lautstarke Fangesänge der Eintracht-Anhänger. Diese hatten sich vor dem Stadion postiert und legten pünktlich zum Anpfiff mit ihren Anfeuerungen los. In der Halbzeit waren vor den verriegelten Eingängen rund 75 Fans zu sehen, auch nach der Pause sangen sie munter weiter.

Nach diesem Ergebnis, sollte es keinen Wundern, wenn sie eigentlich die Nacht hätten durchsingen wollen. Doch da gibt es ja diese Corona-Regeln mit nächtlicher Ausgangssperre und so ...