Frankreichs Benjamin Mendy droht Gefängnis. Der Star von Manchester City bleibt nach Vergewaltigung-Vorwürfen in U-Haft.  dpa

Der englische Fußball hält den Atem an! Benjamin Mendy bleibt in U-Haft und droht nun eine lange Gefängnisstrafe. Dem Weltmeister und Abwehrspieler von Manchester City wird Vergewaltigung in vier Fällen sowie ein weiterer sexueller Übergriff vorgeworfen. Die widerlichen Vorfälle sollen zwischen Oktober 2020 und August 2021 – also erst vor wenigen Tagen – stattgefunden haben. 

Der Klub von Star-Trainer Pep Guardiola suspendierte Mendy, der am vergangenen Spieltag noch in der Startelf stand, nach Bekanntwerden der Anschuldigungen und für die Dauer der Ermittlungen sofort. „Die Angelegenheit ist Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens und der Klub kann daher keine weiteren Stellungnahmen abgeben, bis dieses Verfahren abgeschlossen ist“, teilte City dazu mit.

Mendy schweigt zu den Vorwürfen

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Journalisten fotografieren durch die Fenster eines Gefängniswagens in dem Benjamin Mendy das Gerichtsgelände verließ.

Seitdem geht es Schlag auf Schlag: Am Donnerstag musste der Franzose, der 2017 von der AS Monaco auf die Insel wechselte und unter Guardiola dreimal die Premier League und zweimal den englischen Ligapokal gewann, in Untersuchungshaft. Am Freitag entschied ein Gericht: Mendy bleibt vorerst hinter Gittern. 

Mendy droht lange Haftstrafe 

Laut englischen Medien erschien der 27 Jahre alte Mendy zum Verhandlungstermin in einem roten Kapuzenpullover und schwarzer Jogginghose. Als die Vorwürfe gegen ihn vorgetragen wurden, soll Mendy keine Emotionen gezeigt haben. Angaben machte er nur, um seinen Namen, Adresse und sein Geburtsdatum zu bestätigen.

Dafür sprach die Staatsanwaltschaft: Die Anklage hält die Vorwürfe der Frauen, die 16 Jahre und älter sind und Mendy vorwerfen, sie in seinem Haus vergewaltigt zu haben, für glaubwürdig. Wird Mendy verurteilt, droht ihm eine lange Haftstrafe. 

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