Nationsspieler Leroy Sane verzweifelte bei der 1:2-Pleite in Frankfurt und bekommt von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge eine Ansage.  Foto: Imago

Die Saison geht in die heiße Phase – und der FC Bayern wackelt gewaltig. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge schäumt, redet seinen Stars vor dem Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale bei Lazio Rom (Dienstag, 21 Uhr) ins Gewissen.

„Die Mannschaft ist zu inkonsequent, wir ersparen uns manchmal die letzten Meter“, schimpfte Rummenigge über die 1:2-Pleite bei Eintracht Frankfurt. Nach dem 3:3 gegen Bielefeld gab der Rekordmeister innerhalb einer Woche gleich fünf Punkte ab.

Ist der nächste Titel futsch? 

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Der Vorsprung auf RB Leipzig, der vor zwei Wochen noch sieben Punkte betrug, schrumpft. Es gebe viele Fans, „die das vielleicht gut finden, weil die Spitze ein Stück enger zusammengerückt ist“, gab Rummenigge zähneknirschend zu.

Um nach dem Pokal-Aus nicht auch noch in der Königsklasse unter die Räder zu kommen, appellierte Rummenigge an das Team. „Wir müssen ein Stück konzentrierter, ein Stück engagierter spielen.“

Rüffel für Süle und Sane

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Dabei knüpfte er sich vor allem Leroy Sane und Niklas Süle wegen ihres zu laschem Verhaltens in der Abwehr vor (31 Gegentore nach 22 Spielen – so schlecht war der Rekordmeister zuletzt vor 29 Jahren): „Das sind Fehler, die nicht passieren dürfen.“

Bekommt Trainer Hansi Flick die Defensive nicht in den Griff, droht bereits am Dienstag gegen das von Simone Inzaghi trainierte Lazio die nächste Pleite.