Will endlich wieder jubeln: Rostocks Pascal Breier.  Foto: imago images / Sven Simon

Vorsicht, Endspiel. Hansa Rostock hat sich zwar im Kampf um die Aufstiegsplätze gut rangepirscht. Doch nach zwei Unentschieden in Folge – 0:0 in Duisburg, 1:1 gegen Kaiserslautern – ist die Kogge in Würzburg am Sonnabend (14 Uhr) mächtig unter Druck. Bei den formstarken Unterfranken – holten 16 von möglichen 18 Zählern in den letzten sechs Spielen – darf das Team von Trainer Jens Härtel nicht kentern. Bei einer Pleite wären die Kickers zwei Spieltage vor Schluss uneinholbar enteilt und damit mindestens einer der beiden direkten Aufstiegsplätze futsch. 

Die Rückrundentabelle weist die beiden Teams übrigens auf Rang zwei beziehungsweise drei aus. Nur der FC Bayern II punktete mehr. Langt aber nicht, um die Aufstiegsträume an der Ostsee richtig erblühen zu lassen. Dazu muss Hansa endlich wieder mehr Torgefahr entwickeln. Kein Team aus der Spitzengruppe schoss so wenige Tore wie die Mecklenburger (50!). Selbst der Drittletzte Zwickau hat eine Bude mehr auf dem Konto. Der Treffer gegen die Roten Teufel stammte von Abwehrrecke Maximilian Ahlschwede ... 

„Im Moment geht der Ball einfach nicht rein. Dann musst du dir eben noch mehr Chancen erarbeiten und fleißig bleiben“, fordert Härtel von seiner Truppe mehr Durchschlagskraft. Gefragt ist da natürlich Pascal Breier. Hansas mit 14 Buden bester Torschütze ging zuletzt zweimal in Folge leer aus. Ausgerechnet jetzt, wo es um die Wurst geht. Nicht gut …