Herthas Peter Pekarik streckte sich mit der Slowakei vergeblich und verlor 0:5 gegen Spanien. Foto: dpa

Für Herthas Peter Pekarik (34) ist der EM-Traum vorbei! Mit seinen Slowaken verliert der Routinier 0:5 (0:2) gegen Spanien - Platz 3 in Gruppe E, der mit drei Punkten und dem schlechtesten Torverhältnis (-4) nicht für das Achtelfinale reicht.

Dabei begann das Turnier für den blau-weißen Außenverteidiger mit so viel Hoffnung. Überraschender 2:1-Sieg gegen Polen zum Auftakt. Erinnerungen wurden wach. Schließlich hatte Pekarik mit dem kleinen Land schon bei der WM 2010 und der EM 2016 das Achtelfinale erreicht. Doch danach folgte ein 0:1 gegen Schweden und zum Schluss jetzt diese bittere Klatsche gegen die Iberer.

In der 30. Minute leitete Torwart Martin Dubravka die Demontage mit einem Eigentor ein. Ein Lattenkracher knallte zehn Meter in die Höhe und Dubravka - von der Sonne geblendet - wollte die Kugel dann über die Latte lenken und klatschte sie sich ins eigene Tor – 0:1. Danach fielen Spaniens Tore am Fließband. Aymeric Laporte (45.+3), Pablo Sarabia (56.), Ferran Torres (64.) erhöhten auf 4:0 Eher der Slowake Juraj Kucka ins eigene Tor traf. Das achte Eigentor der EM!

Die Slowakei ist traurig und Spanien meldet sich mit dem bisher höchsten Sieg dieses Turniers nach zwei enttäuschenden Unentschieden (0:0 gegen Schweden, 1:1 gegen Polen) zurück und wird mit fünf Zählern Gruppenzweiter. Platz 1 belegt Schweden nach einem knappen 3:2 (1:0) gegen Polen. Emil Forsberg von RB Leipzig hatte Schweden 2:0 in Führung geschossen (2./59.). Doch dann legte der Robert Lewandowski los und glich mit einem Doppelpack (81./84.) aus. Doch mit einem Last-Minute-Tor zum 3:2 (90.+4) durch Viktor Claesson gewannen die Wikinger doch noch.

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