Remo Freuler flog mit Rot vom Platz. Die Schweizer reteten sich mit zehn Mann trotzdem ins Elferschießen Foto: Imago Image

Stark gekämpft und trotzdem raus! Die Schweiz verliert mit nur zehn Mann das EM-Viertelfinale gegen Spanien knapp nach Elferkrimi  mit 4:2 (0:1, 1:1, 1:1). Die Iberer dürfen nach diesem Sieg nur ganz leise jubeln. Überzeugend war das nicht!

Nach dem Sensations-Elferkrimi (8:7) gegen Weltmeister Frankreich wollte die Schweiz das nächste große Ding. Doch schon nach acht Minuten gab es das böse Erwachen. Spaniens Jordi Albi zog aus 18 Metern ab und Zakaria hielt seinen Fuß in den Schuss, abgefälscht ins rechte Toreck – 1:0 für Spanien.

Die Eidgenossen wirkte nach dem Rückstand gelähmt, drehten dann aber in der zweiten Halbzeit auf. Dann passierte den Iberern ein Missgeschick. Pau schoss Aymeric Laporte im eigenen Strafraum an.  Den Abpraller schnappte sich Remo Freuler. Eine Querpass und Xherdan Shaqiri traf zum 1:1 (68.).

Nur neun Minuten später grätschte Vorlagengeber Freuler den Spanier Gerard um – Rot! Mit zehn Mann retteten sich die Schweizer in die Verlängerung und da wehrte Torwart Yann Sommer im Minutentakt alle Schüsse ab. Wieder Elfmeterschießen! Doch versagen die die Nerven der Fightgenossen. Schär, Akanji und Vargas scheitern. Am Ende stand 2:4 auf der Anzeigentafel. Spanien kommt mit Ach und Krach ins Halbfinale. 

Lesen Sie hier mehr zur EM!