Harry Kane möchte noch zwei EM-Spiele in Wembley bestreiten. AP/Ettore Ferrari

Das Halbfinale zwischen England und Dänemark am Mittwochabend (21 Uhr, ZDF) wird emotional überkochen, ganz egal, wer am Ende als Sieger vom Platz in Wembley stapft.

Die Three Lions werden im Londoner Fußballtempel von fast allen der 60.000 Zuschauer angefeuert werden, um mit 25 Jahren Verspätung endlich eine Heim-EM zu gewinnen.

Und nichts anderes ist dieses Turnier für das Team von Gareth Southgate, das bei einer Finalteilnahme sechs von sieben Spielen im Fußball-Nationalheiligtum bestritten hätte. „Für mich und einige der anderen erfahrenen Spieler ist das die letzte Gelegenheit, bei einem großen Turnier in Wembley zu spielen. Was für eine Möglichkeit. Was für ein Moment das sein wird“, schwärmte Englands Kapitän Harry Kane.

Dänemarks Trainer will Wembley zum Schweigen bringen

Mit Ausnahme der Engländer dürfte aber fast ganz Resteuropa Dänemark die Daumen drücken. Denn seit dem Herzstillstand-Kollaps mit erfolgreicher Wiederbelebung von Mittelfeldstar Christian Eriksen werden die Nordmänner von einer Welle der Euphorie durch dieses Turnier getragen.

Zu verlieren haben Ex-Mainz-Coach Kasper Hjulmand und seine Spieler schon lange nichts mehr. Und die Erinnerungen an die EM 1992 in Schweden leben mehr denn je, als die Dänen quasi in Badelatschen aus dem Urlaub zurückgepfiffen wurden, um Jugoslawien zu ersetzen und im Finale gegen Deutschland  (2:0) später den Pokal zu holen. Hjulmand: „Die Motivation für uns ist, dass wir die Zuschauer zum Schweigen bringen.“

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