Wollen am Mittwoch gegen Ungarn über den Einzug ins Achtelfinale jubeln: Deutschlands Nationalspieler Serge Gnabry, Mats Hummels und Robin Gosens (v. l.). Imago

Zum Abschluss der EM-Gruppenphase trifft die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw auf Ungarn (Mittwoch, 21 Uhr). Weil der neue EM-Modus nichts für schwache Nerven ist, heißt es: Ruhe bewahren und Rechenschieber rausholen. Deutschland zieht ins Achtelfinale ein, wenn …

Sieg gegen Ungarn: Dann ist Platz zwei und das Achtelfinale sicher. Gewinnt Frankreich im Parallelspiel gegen Portugal nicht, wird Deutschland sogar Gruppenerster.

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Bei Pleite gegen Ungarn droht Deutschland Vorrunden-Aus

Remis gegen Ungarn: Bei einer Punkteteilung ist die DFB-Elf ebenfalls sicher eine Runde weiter. Sogar als Zweiter, wenn Portugal nicht gegen Frankreich gewinnt. Holen die Portugiesen einen Sieg, wäre Deutschland – dank des direkten Vergleichs mit Portugal – auf jeden Fall als einer der vier besten Gruppendritten weiter – mit vier Punkten und einer Tordifferenz von +1. Diese Marke kann in Gruppe C und E keine Nation mehr erreichen.

Niederlage gegen Ungarn: Vergeigt Deutschland das dritte Spiel, droht wie bei der WM 2018 der Vorrunden-Super-GAU. 

Deutsches Duell mit England in Wembley möglich

Und: Wie wichtig der Gruppensieg ist, zeigt ein Blick auf die möglichen Duelle im Achtelfinale. Wird Deutschland noch Erster (s. o.), trifft die DFB-Elf in Bukarest auf den Dritten der Gruppe A/B/C. Mögliche Gegner: Österreich, Dänemark oder die Schweiz.

Wird Deutschland Zweiter, wartet mit dem Sieger der Gruppe D in London (!) ein deutlich schwerer Brocken. Hier streiten sich noch England, Vize-Weltmeister Kroatien und Tschechien um Platz 1.

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