Spaniens Alvaro Morata feiert sein 4:3, mit dem er Kroatien endgültig den Zahn zieht. Foto: AFP/Stuart Franklin

Olé, jetzt ist Spanien drin in der EM. Nach dem Stotterstart gegen Schweden (0:0) und Polen (1:1) war das 5:0 gegen die Slowakei im Gruppenfinale wohl so was wie die Initialzündung. Im Achtelfinale gibt es vor 18.000 Zuschauern in Kopenhagen ein 5:3 (3:3, 1:1) nach Verlängerung gegen Kroatien. Keine Gala alter Tage, aber ein Ausrufezeichen!

Dabei sorgt Trainer Luis Enrique durchaus für eine Überraschung, als er Verteidiger-Legende Jordi Alba auf die Bank setzt und durch Gaya ersetzt (erst in Minute 78 tauschen die beiden die Plätze).

Irres Eigentor von Spanien

Spanien startet furios – und übertölpelt sich selbst. Pedri spielt zurück zu Torwart Unai Simon, dem rutscht die Kugel über den Schlappen – 1:0 für Kroatien (20.).

Dann kommt Gaya. Beim ersten Versuch scheitert er (37.), beim zweiten auch. Aber da staubt Pablo Sarabia zum Ausgleich ab (38.). Cesar Azpilicueta köpft das 2:1 (57.), Ferran Torres macht mit dem 3:1 (77.) den Sack zu.

Kroatien mit tollem Willen

Denken zumindest alle. Und allen voran die Spanier, die den Fuß vom Gas nehmen. Darauf hat Kroatien nur gewartet. Mislav Orsic (85.) und Mario Pasalic (90.+2) bringen den Vizeweltmeister zurück. 3:3 – Verlängerung.

Zu mehr reicht es für die Balkan-Zauberer aber nicht. Alvaro Morata (100.) und Mikel Oyarzabal (103.) sorgen für das 5:3. Wow, ist das ein stierisches Vergnügen...