Am Boden: Cristiano Ronaldo musste mit Portugal das EM-Aus im Achtelfinale gegen Belgien hinnehmen. Foto: Imago/Shutterstock

Der Titelverteidiger ist raus! Tschüss, Cristiano Ronaldo! Belgien gewinnt vor 11.500 Fans im Glutofen Sevilla bei auch am späten Abend noch knapp 30 Grad 1:0 (1:0) gegen Belgien. Der ewige Geheim-Favorit bekommt es nun im Viertelfinale am Freitag in München mit Italien zu tun.

Weil Thorgan Hazard einen raushaut. Der BVB-Mann nimmt von links mit rechts genau Maß, trifft mit einem Flatterball ins lange Eck – 1:0 (42.).

Belgien ist mit allen Stars am Start, aber einer fehlt. Auch wenn Roberto Martinez ihn fast über den grüne Klee lobt („Seine Leistungen waren beeindruckend, das war hohes internationales Niveau“), verzichtet der Trainer komplett auf Dedryck Boyata.

Es reicht auch ohne Herthas Abwehrchef. Obwohl die Roten Teufel hinten richtig Arbeit haben. Denn als Belgien-Herz Kevin de Bruyne angeschlagen raus muss (48.), übernimmt Portugal die Initiative und schaltet in den Dauerattacke-Modus. Gefährlichste Szene für Belgien-Torwart Thibaut Courtois: Dortmunds Raphael Guerreiro trifft den Pfosten (83.).

So muss Ronaldo auf sein 110. Länderspiel-Tor und damit den alleinigen Weltrekord bis nach der EM warten.