Lionel Messi bejubelt ein Tor für seinen FC Barcelona. Der entlohnt ihn dafür offenbar fürstlich. Foto: Imago/Francesc Adelantado

Messi ist für viele Fans der größte Fußballer aller Zeiten. Das gilt wohl auch für die Chefetage des FC Barcelona, die in den vergangenen Jahren ihren Verein offenbar finanziell ruiniert haben, um Lionel Messi mit einem Phantasie-Gehalt bei der Stange zu halten. Das berichtet zumindest die spanische Zeitung El Mundo.

Demnach soll Messi laut seinem im November 2017 unterzeichneten Vertrag rund 138 Millionen Euro Brutto im Jahr verdient haben. Der Vierjahresvertrag soll ihm also insgesamt 555.237.619 Millionen Euro eingebracht haben. Zudem soll es 115,2 Millionen Euro Handgeld und 77,9 Millionen Euro Treuebonus gegeben haben. Auch diese Beträge sollen laut der Zeitung Bruttobeträge sein und dürften – sofern Messi sie richtig versteuert hat – um rund die Hälfte erleichtert auf dem Konto des Argentiniers gelandet sein.

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Besonders pikant: Die Vertragsdetails wurden von El Mundo veröffentlicht, nur wenige Tage nachdem der FC Barcelona zugab, Schulden im Wert von 1,17 Milliarden Euro aufgetürmt zu haben. Der Klub sicherte Messi nach der Veröffentlichung „absolute Unterstützung“ zu. „Es handle sich um ein privates Dokument mit dem Prinzip der Vertraulichkeit zwischen den Parteien“, heißt es in einer Mitteilung. Die Richtigkeit des Dokumentes bestreitet der Verein nicht.

Dass Messi seinen Vertrag in Barcelona noch einmal verlängert ist ohnehin unwahrscheinlich. Schon im vergangenen Sommer wollte der sechsmalige Weltfußballer seinen langjährigen Verein verlassen. Nun läuft der „Pharaonen-Vertrag“, wie ihn El Mundo nannte, im Sommer aus. Dass Barca finanziell nochmal eine Schippe drauflegen könnte, um seinen Superstar doch zu halten, scheint angesichts der veröffentlichten Bilanz als unrealistisch.