Der polnische Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski beim Training des FC Barcelona.
Der polnische Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski beim Training des FC Barcelona. Imago/Icon Sportswire

Es war ein langes Ziehen und Zerren auf dem Transfermarkt, doch letztendlich setzte sich Robert Lewandowski durch. Trotz seines noch ein Jahr laufenden Vertrages durfte der polnische Weltklassestürmer den FC Bayern verlassen. Sein neuer Klub, der eigentlich quasi bankrotte FC Barcelona legte dafür 45 Millionen Euro auf den Tisch, weitere fünf können als Boni hinzukommen. Doch die erste Möglichkeit mit ihrem neuen Star Geld zu verdienen, scheinen die Katalanen vorerst verpasst zu haben – aus einem mehr als skurrilen Grund.

Lewandowski beim FC Barcelona: Zu wenige Ws im Fanshop

Denn im Netz kursiert ein Video aus einem Fanshop des FC Barcelona, das offenbar von einem Fan-Account des Vereins mit fast 35.000 Followern erstellt wurde. Darauf zu sehen ist ein Fanshop-Mitarbeiter, der gerade das neue Trikot der Katalanen verpackt und einen Smalltalk mit dem Kunden hinter der Kamera hält. Das Thema: Warum man keine Lewandowski-Trikot kaufen könne? Die Antwort des Mitarbeiters: „Weil wir den Buchstaben W nicht mehr haben. Wir sind ausverkauft, weil er zwei davon im Namen hat.“

Echt jetzt? Scheint so, schließlich würde sich der FC Barcelona diese Trikotverkäufe sonst nicht durch die Lappen gehen lassen. Tatsächlich ist der Buchstabe W im Spanischen (und auch im Katalanischen) nicht sonderlich weit verbreitet. Andererseits hatte der FC Barcelona aufgrund des Kaugummi-Transfers durchaus genug Zeit, sich im Vorfeld mit genug Ws einzudecken, um dem erwartbaren Run auf Lewandowski-Trikots zu entsprechen.

Lewandowski beim FC Barcelona: Einige Fans bekommen ihr Trikot

Immerhin: Einige Barca-Fans hatten vorher ein Lewandowski-Trikot erhalten, wie auf dem Account einige Fotos später zu sehen ist. Diese Trikots zieren neben dem Namen (mit den zwei Ws) auch die Nummer 9. Die hat Robert Lewandowski offiziell aber noch gar nicht. Aktuell sitzt noch der niederländische Stürmer Memphis Depay auf ihr, den versucht Barca aber nach einer erfolglosen ersten Saison loszuwerden. Neben Lewandowski planen die Katalanen mit Winterneuzugang Pierre-Emerick Aubameyang, mit dem Lewandowski bereits ein Jahr in Dortmund zusammenspielte, als weiterem Mittelstürmer.

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Nach dem Abgang von Lionel Messi im vergangenen Sommer hofft der FC Barcelona mit der Lewandowski-Verpflichtung nun wieder gegen die Großen Europas bestehen zu können. Neben dem Polen kamen der brasilianische Rechtsaußen Raphinha von Leeds United, der ivorische Mittelfeld-Leader Franck Kessié von Italien-Meister Milan und Innenverteidiger Andreas Christensen vom FC Chelsea. Eine Einkaufstour, über die sich auch Bayern-Trainer Julian Nagelsmann wunderte. Barca, sagte er, sei „der einzige Klub in der Welt, der kein Geld hat, aber jeden Spieler kauft, den er will“.