BFC-Angreifer Matthias Steinborn (l.) neben Philip Schulz auf seinem derzeitigen Stammplatz auf der Tribüne Patrick Skrzipek

Erst hatte er kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. Man kann getrost von einem Seuchenjahr sprechen bei BFC-Angreifer Matthias Steinborn. Ganze sechs Spiele sind für den 32-Jährigen notiert. Steini verbachte mehr Zeit auf der Tribüne als auf dem Rasen.

Ein schwacher Trost ist da, dass Dynamo als Tabellenführer der Regionalliga Nordost überwintert. Nett. Aber Steinborn hätte viel lieber mitgeholfen, dass da womöglich ein paar Punkte mehr auf dem Konto liegen könnten. Gerade Mittelstürmer Christian Beck hätte viel von seiner Anwesenheit profitieren können. Zum einen von seinen Zuspielen. Zum anderen, dass sich die Abwehrreihen der Kontrahenten nicht immer nur auf Beck konzentrieren würden.

Im August zog sich der 1,86 m große Rechtsaußen einen Mittelfußbruch zu, der ihn bis Ende Oktober mattsetzte. Als er vorsichtig für sein Comeback als Startelfspieler arbeitete, knickte er Anfang November im Training böse um.

Die Verletzung brach wieder auf. Steinborn musste bei den vier Highlightspielen gegen Altglienicke (2:0), beim BAK (3:1), gegen Lok Leipzig (1:2) und in Cottbus (1:1) passen und saß natürlich auch beim 6:0 gegen Eilenburg zum Jahresabschluss im Sportforum wieder nur auf der Tribüne.

Röntgenbild entscheidet

Hätte er es noch vorsichtiger angehen lassen müssen? „Nein, zu früh war das nicht. Die Ärzte hatten grünes Licht gegeben“, sagte Steini, der sich jetzt einfach nur auf das neue Jahr freut. „Ich hoffe, dass ich beim Trainingsstart mit dem Aufbautraining wieder anfangen kann. Aber nur, wenn auf den Bildern absolut nichts mehr zu sehen ist“, so der zweifache Torschütze der Dynamos.

Neues Jahr, neues Glück. Für Steini. Und Dynamo.

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