BFC-Pokalhelden: David Haider Al-Azzawe (l.) und Rufat Dadashov wissen, wie sich Cupsieger fühlen. Foto: Patrick Skrzipek

Auf geht’s, Dynamo! Der BFC hat am Sonnabend die große Chance, diese bisher eher frustbeladene Corona-Saison zu einem tollen Abschluss zu bringen: Finale um den Berliner Pokal gegen Regionalliga-Konkurrent BAK. Anpfiff ist im Mommsenstadion um 13 Uhr, der rbb überträgt live. Und ganz, ganz viele drücken den Weinrot-Weißen die Daumen.

Goldfuß Kleihs bleibt

Vorm Knaller gab’s schon einen Kracher auf der Geschäftsstelle. Marvin Kleihs (27), der beim 3:0-Halbfinal-Coup gegen Viktoria mit genialen Standards zwei Tore punktgenau vorbereitete, verlängerte seinen Vertrag.

Die Vorfreude auf das Spiel ist eh bei den Jungs von Trainer Christian Benbennek schon riesengroß, aber eine dicke Portion Extra-Motivation wird trotzdem gern genommen. Und die kommt von ehemaligen Pokal-Helden der Dynamos.

Grüße vom Tor-„Broiler“

Ex-Torwart Bernhard „Broiler“ Hendl (28) gewann zweimal mit dem BFC den Pott und grüßt aus Österreich: „Wer so eine Leistung wie gegen Viktoria abliefert, da mache ich mir gar keine Sorgen. Ich bin mir sicher, dass ihr das macht. Holt den Pokal nach Hohenschönhausen. Toi, toi, toi.“

Auch Ex-Coach René Rydlewicz (47), jetzt Co-Trainer bei der deutschen U18, fiebert mit: „Ich drücke fürs Finale die Daumen. Die zwei Pokalsiege mit dem BFC gehörten zu den schönsten Momenten meiner Trainerkarriere. Das wünsche ich der jetzigen Mannschaft und dem jetzigen Trainerteam natürlich auch.“

„Haut sie weg!“

Christof Köhne (32), dreifacher BFC-Pokalsieger, hat seine Karriere beendet, nicht aber seine Liebe zum Ex-Klub: „Ich verfolge Dynamo immer noch aus der Ferne. Toi, toi, toi.“

Auch Vincent Rabiega (25), der mit Kniebeschwerden leider viel zu früh die aktive Laufbahn beenden musste, hängt noch an Dynamo: „Ich bin in Gedanken bei euch. Ein Pokalsieg ist was Geiles, ich durfte es zweimal mit dem BFC erleben. Das Trikot vom ersten Triumph habe ich immer noch. Deshalb: Haut sie weg! Viel Erfolg.“

Steinhauer schwärmt 

Tatsächlich gibt es auch in der NOFV-Oberliga Süd einen großen Fan. Martin Zurawsky (30), zuletzt beim VfB Krieschow,  erzielte beim Triumph 2015 das 1:0-Siegtor und ist Feuer und Flamme: „Ich drücke doll die Daumen und denke, ihr seit sehr heiß auf das Spiel. Und wenn man im Finale steht, will man natürlich auch den Pott holen.“

Rico Steinhauer (28), den es zu Blau-Weiß zog, meldet sich: „Ich war von 2014 bis 2017 bei euch, drei geile Jahre, zwei Pokalsiege. Ich wünsche mir, dass ihr das auch schafft.“

Dadashov hofft auf Show

Sogar in den USA wird mitgezittert. Ex-BFC-Knipser Rufat Dadashov (29) und doppelter Finalschütze 2017, der jetzt für Phoenix Rising stürmt: „Viel Erfolg, habt Spaß, haut die weg und holt das Ding nach Hause.“

Und David Haider Al-Azzawe (28), der in der Regionalliga Südwest beim TSV Steinbach-Haiger kickt, geht in die Vollen: „Männer, ich wünsche von ganzem Herzen nur das Aller-, Allerbeste. Grabt euch in die Zweikämpfe, kämpft um jeden Grashalm und holt den Pokal. Macht uns glücklich.“

Auch Felski fiebert mit

Auch Kevin Gutsche (30) holte mit Dynamo dreimal den Pott, ist als Berlin-Liga-Fuchs weiter mit weinrot-weißem Herzen dabei: „Ganz, ganz, ganz viel Glück. Geht einfach raus und holt das Ding. Es ist einfach das schönste Gefühl.“

Und weil man in Hohenschönhausen zusammenhält, kommen auch eiskalte Grüße. Ur-Eisbär Sven Felski (46) kennt sich aus mit Titeln und erlebte gerade hautnah mit, wie man Deutscher Meister wird. Felles Tipp: „Die Tür ist aufgemacht, jetzt müsst ihr nur noch durchgehen. Viel Glück.“