Jena bejubelt den Führungstreffer zum 1:0 gegen den BFC.  Patrick Skrzipek

Großes Kino in Jenas Paradies. DDR-Legende Peter Ducke wurde einen Tag nach seinem achtzigsten Geburtstag von knapp 4000 Besuchern abgefeiert. Leider aber spielte der BFC in dem alten Ostklassiker nur eine Statistenrolle, kassierte mit dem 0:2 (0:1) bei den Thüringern die zweite Saisonniederlage. 

Dabei schienen die ersten fünf Minuten einen verheißungsvollen Auftakt zu versprechen. Zwei Mal kam Dynamo auf der rechten Seite, wo Neuzugang Andreas Wiegel sein Debüt feierte, gut durch. Allein, in der Mitte konnte keiner die Kugel in die Maschen drücken 

Benbennek beklagt Mutlosigkeit

Nach 14 Minuten veränderten die Hausherren den Plot. Fabian Eisele setzte sich mit seinem zehnten Saisontreffer an die Spitze der Torjägerliste. Und bis zur Pause waren die Hausherren dem 2:0 näher als die Gäste, bei denen Niklas Brandt von Beginn an auflief, dem Ausgleich. 

Mit dem 2:0 durch Maximilian Krauß nach Wideranpfiff (54.) war der Spielfilm eigentlich schon abgedreht. Dynamo konnte nicht mehr wirklich was entgegensetzen. Daran änderte auch das Comebacks von Philip Schulz nichts mehr. 

„Wir haben das Spiel hochverdient verloren. Wir waren in allen Bereichen unterlegen. Was mich so enttäuscht, ist, dass wir so mutlos gespielt haben und nicht das, was wir trainiert haben“, so Trainer Christian Benbennek. Ein hollywooodreifes Happy End war nicht drin für den BFC an diesem Abend.

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