Kapitän Ronny Garbuschewski (2.v.l.) fertigte mit seinen Dynamos den SC Gatow im Pokal mit 7:1 ab. Foto: Skrzipek

Da sind es nur noch fünf, fünf Siege bis zum Traum Berliner Pokalsieger. In der zweiten Runde schlägt der BFC Landesligist SC Gatow 7:1 (3:0). Diese sieben Tore auf einen Streich sind auch viel Balsam auf die jüngst geärgerte Regionalliga-Seele der Dynamos.

Ungünstiger hätten für Gatow die Vorzeichen kaum sein können. Die Dynamos legten mit dem Frust vom letzten Punktspiel im Bauch los. In Cottbus hatten sie nach 2:0-Führung noch 2:3 verloren. Gatow musste es ausbaden. Dynamo-Trainer Christian Benbennek schonte keinen, schickte seine Top-Elf ins Rennen. Schon nach zehn Minuten eröffnete Kapitän Ronny Garbuschewski das Scheibenschießen, verwandelte einen Foulstrafstoß zum 1:0. Bis zu Pause erhöhten Philipp Blume (16.) und Valentin Zalli (38) auf 3:0.

Nach dem Wechsel ging es so weiter. Chris Reher (47.) und wieder Blume machten die nächsten Buden. Dann wirbelte Benbennek durch viele Auswechslungen die Rhythmus durcheinander. Störte nur kurz, Zalli (62.) und Marvin Kleihs (68) machten die sieben voll. Das Ehrentor für Gatow gelang Onur Uslucan im Gegenzug (68.).

„Alles ist gut gegangen, wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt. Die Jungs haben es gut gemacht. Wir waren drückend überlegen. Mit Sicherheit hätten wir mehr Tore schießen können“, fasst Benbennek den perfekten Dynamo-Sonntag zusammen.