BVB-Superstar Erling Haaland verletzte sich beim 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim. Imago

Der BVB bleibt durch den schmeichelhaften 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim am FC Bayern in der Tabelle dran. Dennoch herrscht in Dortmund gleich doppelte Alarmstufe Rot: Super-Stürmer Erling Haaland droht eine längere Verletzungspause und ein TV-Sender meldet, dass sich der Norweger mit Real Madrid über einen Wechsel im Sommer bereits einig sei.

Haaland soll sich mit Real einig sein

Der US-amerikanische Sender ESPN behauptet, Manchester United, ebenfalls heiß auf Haaland, sei aus dem Wettbieten ausgestiegen, weil durchgesickert sei, dass Haaland sich mit Real Madrid bereits einig ist.

Zu Erinnerung: Der Angreifer kann den BVB für eine festgeschriebene Abläse von 75 Millionen Euro im kommenden Sommer verlassen. Weil das Tauziehen um Dortmunds 79-Tore-Mann (in 78 Pflichtspielen) immer wilder wurde, forderte BVB-Boss Acki Watzke zuletzt eine baldige Entscheidung, was bei Haaland nicht gut ankam.

Vor dem Spiel in Sinsheim behauptete Watzke, dass die Unstimmigkeiten mit Haaland beseitigt worden seien: „Wir haben das klar geklärt. Es gibt zwischen uns überhaupt kein Zerwürfnis oder irgendwas. Erling hatte das Gefühl, dass in den Medien stand, dass wir ihm ein Ultimatum gesetzt haben, was wir aber nicht gemacht haben.“ Haalands Abschied im Sommer – ob zu Real oder einem anderen Top-Klub – steht dennoch so gut wie fest.

Haaland fehlt BVB bis zu 6 Wochen

Doch auch in den kommenden Wochen könnte der Stürmer dem Team von Trainer Marco Rose fehlen. Der 21-Jährige musste bei der TSG in der 63. Minute vom Platz, nachdem er sich an die Leiste gefasst hatte. Wie schwer die Verletzung ist und ob er nach der Ligapause am 6. Februar gegen Bayer Leverkusen auflaufen kann, blieb zunächst im Dunkeln.

Immerhin: Das Worst-Case-Szenario ist vom Tisch. Einen Kreuzbandriss schlossen die BVB-Ärzte bereits aus. Stattdessen könnte es sich um einen Muskelfaserriss in den Adduktoren handeln. Am Montag soll Haaland genauer untersucht werden.

Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, muss der BVB im schlimmsten Fall bis zu sechs Wochen auf seine Lebensversicherung verzichten.

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