Christian Benbennek unterschrieb für ein weiteres Jahr beim BFC. Foto: Patrick Skrzipek 

Sie wissen nicht, wann sie wieder spielen. Die Liga ist zwar abgeblasen, aber es gibt da ja auch den Pokal. Sie wissen auch nicht, ob die kommende Spielzeit reibungslos und ohne Unterbrechung verläuft. Gibt da ja diesen blöden Witz. „Das Schwerste an so einem zweiwöchigen Lockdown sind ja immer die ersten sechs Monate,“ scherzte BFC-Trainer Christian Benbennek. Doch was sie wissen, ist, mit wem man die kommenden Aufgaben angehen will. Denn Dynamo hat den Vertrag mit dem Chefcoach um ein weiteres Jahr verlängert. 

„Dynamo und ich, das passt einfach. Gegenseitig“, freute sich der gebürtige Soltauer über das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Manch einer wird sagen, es sei die logische Konsequenz. Schließlich sei seine Aufgabe hier noch nicht zu Ende, weil er seit seinem Amtsantritt 2019 pandemiebedingt noch keine Spielzeit zu Ende bringe durfte. Doch dem 48-Jährigen ist das zu kurz gedacht. 

„Mir ist die Mannschaft einfach ans Herz gewachsen. Wie die hier auf freiwilliger Basis mitziehen. Wir sind ja alle in Kurzarbeit. Und doch kommen sie drei Tage die Woche her, um zu trainieren, ohne wirklich zu wissen, wie es weitergeht“, machte Benbennek seiner Truppe ein Kompliment. 

Benbennek und BFC – gesucht, gefunden!

Gilt so übrigens auch für den Trainer. Der pendelt Woche für Woche zwischen seiner niedersächsischen Heimat und der Hauptstadt. Auf eigene Kosten wohlgemerkt. Denn als Weg zum Arbeitsplatz kann er das steuertechnisch derzeit kaum geltend machen bei der offiziellen Kurzarbeit. Wer nicht an seinem Arbeitsplatz antreten muss, kann keine Fahrtkosten absetzen! Da ergeht es Benbennek wie jedem normalen Arbeitnehmer. „Ich kann die Mannschaft doch nicht im Stich lassen“, wollte Benbennek darum aber kein großes Gewese machen.

Scheint so, als hätten sich da zwei gesucht und gefunden. Benbennek und der BFC – das passt einfach.