Jubeln bald für neue Klubs: Cristiano Ronaldo (36) zieht es von Turin zu Manchester City. Kylian Mbappé (22) verlässt Paris und wechselt zu Real Madrid. AFP

Die Fußball-Welt reibt sich verwundert die Augen! Real Madrid legt für Kylian Mbappé trotz seines im kommenden Jahr auslaufenden Vertrags gigantische 180 Millionen Euro auf den Tisch. Noch mehr Staunen löst die Juve-Flucht von Cristiano Ronaldo nach Manchester. Die Frage ist nur: Zu City oder United? Der KURIER erklärt die Hintergründe.

Mbappés Wechsel-Wunsch sprengt das beste Sturm-Trio aller Zeiten: Mit Lionel Messi, Neymar und eben Mbappé wollte Paris Saint Germain nach den Sternen greifen und endlich die Champions League gewinnen. 

Kylian Mbappé bei Real DER Star  

Umso mehr fragen sich alle: Warum will Mbappé weg? Die Antwort: In erster Linie Eitelkeit. Während sich in Paris alles nur noch um Messi dreht, wird der französische Ausnahmespieler, der bei PSG in bisher 174 Pflichtspielen sagenhafte 133 Tore erzielte, der neue Superstar bei Real – und das neue Gesicht der Königlichen, dem, was die Strahlkraft betrifft, immer noch größten Klub der Welt.

Und: Natürlich hat Mbappé schon als Kind in Real-Bettwäsche geschlafen. Laut Frankreichs Medien will er sich seinen Jugendtraum in Madrid erfüllen. 

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Gleichzeitig hinterlässt die Ablösesumme bei vielen ein riesengroßes Fragezeichen. 180 Millionen. Für ein Jahr. Statt ablösefrei im kommenden Sommer. Doch auf den zweiten Blick macht der Mega-Deal womöglich tatsächlich Sinn. Erstens wird allein Mbappés Trikot-Verkauf Millionen in die Kasse spülen. Zweitens müsste Real Mbappé, so spekulieren Spaniens Medien, ein Handgeld von bis zu 100 Millionen Euro bei einem ablösefreien Wechsel im kommenden Sommer bezahlen.

Ronaldo hätte mit City-Wechsel United-Denkmal zerstört

So weit, so verständlich. Deutlich verrückter ging es bei Ronaldo zu. Zum einen, weil der Angreifer die Spekulationen um einen Italien-Abschied eigentlich jüngst beendete. Als „respektlos“ und „frivol“ bezeichnete Ronaldo die Gerüchte um seine Person.

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Wechselt Ronaldo zu United statt City?

Vor allem weil es hieß, den Portugiesen ziehe es zu City. Denn Ronaldo gilt seit seiner Zeit von 2003 bis 2009 bei Manchester United als Legende der Red Devils. Mit seinem Wechsel zum Stadtrivalen würde er sein eigenes Denkmal einreißen. Offensichtlich scheint das auch Ronaldo gedämmert zu haben

Denn Freitagnachmittag stieg plötzlich United in den Poker ein. ManU-Trainer Ole Gunnar Solskjaer sagte zunächst: „Ohne zu viel spekulieren zu wollen: Cristiano ist eine Legende dieses Klubs, wenn Sie mich fragen, der größte Spieler aller Zeiten. Lasst uns sehen, was passiert.“ 

Dann ließ Solskjaer die Bombe platzen: Nicht City, sondern United stehe unmittelbar vor der Verpflichtung Ronaldos: „Für mich ist er der größte Spieler aller Zeiten. Wir haben ein bisschen miteinander gesprochen und ich weiß, dass Bruno Fernandes (ManUnited-Spieler und Ronaldo-Landsmann) auch mit ihm gesprochen hat. In den letzten Tagen gab es eine Menge Spekulationen. Er ist ein großartiger Mensch. Warten wir ab, was mit Cristiano passiert."

Mächtig Wirbel also. Und wer dachte, dass das Transfer-Gezerre noch in die Verlängerung geht, wurde Freitagabend eines besseren belehrt: United verkündete offiziell, dass „Cristiano wieder zu Hause ist“. 

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