Der Frust sitzt tief nach Dynamos Abstieg. Foto: Imago Images/Photoarena/Eisenhuth

Der nächste Schock für Dynamo Dresden! Die Sachsen wehren sich derzeit mit allen Mitteln gegen den Abstieg aus der Zweiten Liga und haben bei der Deutschen Fußball Liga beantragt, dass die Spielklasse in der kommenden Saison auf 19 oder 20 Teams (mit Wehen-Wiesbaden) aufgestockt wird. Am Freitag bekamen sie laut Kicker jetzt aber die Nachricht, dass die DFL diesen Antrag ablehnt.

Dynamo fühlt sich krass benachteiligt: Nach dem Restart der 1. und 2. Liga konnten die Dresdner erst zwei Wochen nach der Konkurrenz wieder den Spielbetrieb aufnehmen, nachdem vier Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden waren und die Mannschaft für zwei Wochen in Quarantäne musste. Zwischen dem 31. Mai und dem 28. Juni mussten die Elbstädter neun Meisterschaftsspiele bestreiten – ein Hammerprogramm. Zumal der Klub davon ausgeht, dass es zu falschen Positiv-Tests gekommen ist.

Jetzt dürfte der Abstieg also vor Gericht verhandelt werden. Der Verein kündigte im Schreiben vom 21. Juli an, „dass eine gerichtliche Überprüfung der Rechtmäßigkeit aller Umstände, die zur Benachteiligung von Dynamo Dresden im Wettbewerb geführt haben, weiterhin eine Handlungsoption bleibt…“