Nicht Bayern, nicht Liverpool: Leipzigs Timo Werner steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea.

Abrupte Wende im Poker um Leipzigs Timo Werner! Der Nationalstürmer ist sich mit dem FC Chelsea einig. Die Londoner sollen bereit sein, die per Ausstiegsklausel geforderten 50 Millionen Euro in Werners RB-Vertrag zu bezahlen.

Damit ist klar: Der 24-Jährige gibt Liverpool und Trainer Jürgen Klopp einen Korb. Bis zuletzt buhlte der Champions-League-Gewinner von 2019 um den quirligen Angreifer. Fraglich ist, woran der Transfer zu den Reds scheiterte. Am Geld wird es beim Klub von US-Milliardär John Henry trotz der Corona-Krise nicht gelegen haben. Vielmehr soll Klopp nach einem Telefonat an Ostern nicht vollends von Werner überzeugt gewesen sein.

Werner braucht Vertrauen 

Ursprünglich wollte Werner zum FC Bayern wechseln. Der Flirt mit dem deutschen Rekordmeister verlief vergangenes Jahr im Sand, weil der FCB nicht bereits war die damals geforderte Ablöse von 25 Millionen Euro zu bezahlen. Aktuell buhlt Bayern intensiv um Leroy Sané (24/Manchester City), hat auch noch Leverkusens Kai Havertz (20) auf der Liste haben. 

Zu viel Hin und Her für Werner, der als sensibel gilt und Vertrauen braucht, um Top-Leistungen abzurufen. Das bekommt er nun von Chelsea-Coach Frank Lampard. Werner sei sein absoluter Wunschspieler. Die Blues haben nach der Transfer-Sperre im vergangenen Sommer Nachholbedarf. Werner soll zum neuen Gesicht des Klubs von der Stanford Bridge werden – und bis 2025 mehr als zehn Millionen Euo im Jahr verdienen.

Bayern-Trainer Hansi Flick hegt jedoch keinen Groll: „Das ist eine Entscheidung, die Timo getroffen hat. Und die muss man auch respektieren, alles okay", sagte Flick am Freitag. „Timo ist ein sehr guter Spieler, auch ein Spieler, der Tore macht. Da hat Chelsea eine sehr gute Verpflichtung getätigt - wenn das so ist dann."