Unions Robert Andrich und Herthas Matheus Cunha dürfen sich nun doch am Ostersonntag duellieren.  Foto: Imago

Mächtig Wirbel um das Berliner Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC am Ostersonntag (4. April). Die am frühen Dienstag getroffenen Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronakrise haben vorerst keine Auswirkungen auf den Ablauf der Fußball-Bundesliga. Meldungen, wonach das Derby den Beschlüssen zum Opfer fällt, dementierte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. 

„Der Senat hat lediglich entschieden, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden muss“, hieß es in einer Stellungnahme. Das für das Derby geplante Pilotprojekt zur Rückkehr von Zuschauern könne wegen der Osterruhe hingegen nicht umgesetzt werden.

Bund und Länder hatten in der Nacht zu Dienstag beschlossen, die geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April zu verlängern. Über Ostern wird der Lockdown für mehrere Tage zusätzlich so weit verschärft, dass das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend heruntergefahren wird.