Dynamo jubelt. Andor Bolyki hat den 3:2-Siegtreffer für den BFC Dynamo erzielt.  Patrick Skrzipek

Kein Spiel für schwache Nerven! 2:0 geführt, Ausgleich kassiert, erneut in Führung gegangen. Und dann Elfer in der Nachspielzeit plus Ampelkarte für Marcel Stutter. Der Dreier schien flöten zu gehen. Doch Dynamo war vor 631 Besuchern mit dem Glück des Tüchtigen im Bunde. Hertha trifft nur den Pfosten und so entführt Dynamo mit einem 3:2 (1:0) drei Zähler aus dem Westend.

Tabellenspitze verteidigt dank der Treffer von Alexander Siebeck (15.), Christian Beck (50.) und Andor Bolyki (80.).  Hertha gab sich nie auf,  machte es durch Timur Gayret (61.) noch mal spannend. Nach dem Ausgleich durch Joel Bustamante (65.) drohte die Partie zu kippen. 

Maurice Covic ballert an den Pfosten

Der BFC setzt nach. Bolyki beweist feine Technik bei einer Ballannahme, vernascht zwei Gegner und haut das Ding zur erneuten Führung in die Maschen (80.). 

Dann die Nachspielzeit mit Elfer und Gelb-Rot für Stutter. Bibbern war angesagt. Maurice Covic  wollte es am Geburtstag seines Vaters Ante zu genau machen, setzte die Kugel aber an den Pfosten (90+6.). Ball wegschlagen, Schlusspfiff. Chance vertan, der BFC ging als Sieger vom Platz. 

BFC-Trainer Christian Benbennek überglücklich: „Wir können so stolz auf unsere Mannschaft sein, weil sie Mentalität ohne Ende beweist. Sie wollten mit aller Macht dieses Spiel gewinnen. Die brennen in jedem Spiel.“