Justin Möbius fühlt sich derzeit pudelwohl bei den Dynamos. Patrick Skrzipek

Der BFC im Dauerhoch. Manch einem wird das schon fast unheimlich. Neun Spiele, acht Siege, Platz eins. Gegen Chemie Leipzig soll am Sonntag (13 Uhr) der neunte Streich erfolgen. Seinen Anteil am Höhenflug hat Mittelfeldspieler Justin Möbius.  

Dynamo ist im Hochgenuss, Aufschwung auch dank Möbius. Nachdem es zu Saisonbeginn noch nicht so ganz hingehauen hat bei dem 1,79 m großen Offensivgeist, hat sich Möbius in den letzten drei Partien der Weinrot-Weißen einen Startelfplatz erkämpft.

Justin Möbius bereits als Kind beim BFC 

Klar, auch bedingt durch Verletzungen von Kollegen. Aber Möbius, der als Fünfjähriger bei den Weinrot-Weißen angefangen hat, ehe es ihn in die weite Welt zog (unter anderem Hertha, TeBe, Wolfsburg, Karlsruhe, Münster), will nun die Chance beim Schopf packen.  

„Als ich meinen Eltern erzählte, dass der BFC eine Option ist für mich, waren die total erfreut, dass es wieder nach Haus gehen könnte. Mich haben dann vor allem die Gespräche mit dem Trainer überzeugt. Und nach den schwierigen Jahren beim KSC und in Münster  brauchte ich einen Verein, der hinter mit steht", so Möbius.

Die Mentalität macht Dynamo aus

Bereut hat er den Schritt bislang nicht. Im Gegenteil. „Was uns hier auszeichnet, ist unsere Mentaliät. Das ist eine Riesenstärke von uns. Und das macht Spaß“, so der 24-Jährige, der aber nichts dagegen hätte, wenn es gegen Chemie nicht ganz so spannend zugeht wie es zuletzt schon so oft der Fall beim BFC war.