Will den Kopf nicht groß hängen lassen: BFC-Kapitän Andreas Pollasch. Patrick Skrzipek

Endlich, 14 Tage Pause! Exakt zwei Wochen liegen zwischen dem 1:1 gegen Optik Rathenow und dem nächsten Auftritt der Dynamos am 15. Oktober im Paradies zu Jena (19 Uhr). Zeit, die der vormalige Tabellenführer dringend benötigt, um sich die sprichwörtlichen Wunden zu lecken. 

Dass die Regionalliga Nordost kein Sprint, sondern ein Marathonrennen sein wird, war ja jedem klar. Deshalb verfällt in Hohenschönhausen jetzt auch keiner in Panik. Und doch hadert man natürlich mit dem Verletzungspech, durch das eine bessere Ausgangssituation verspielt wurde.

„Wenn ich da nur an das Abschlusstraining denke. Ich hatte neun Feldspieler und die Torhüter“, stöhnte BFC-Trainer Christian Benbennek nicht ganz zu Unrecht. Die Angst, dass man nun entscheidend Boden verliert, herrscht in Hohenschönhausen aber nicht. „Die Mannschaft hat mir gesagt, dass die Saison erst in der zweiten Hälfte entschieden wird“, so Benbennek weiter, der darauf baut, dass der eine oder andere bis zum Jena-Spiel wieder aus dem Lazarett zurück kommt.

Ähnlich sieht das der Kapitän. „Wir brauchen jetzt nicht auf die Tabelle schauen. Klar, auch wir wollen am liebsten oben stehen. Aber wir kriechen auf dem Zahnfleisch. Wir geben unsere Bestes. Wenn wir einfach unser Ding machen und immer alles reinwerfen, sind wir auf dem richtigen Weg. Das ist wichtiger als der momentane Tabellenplatz“, machte auch Andreas Pollasch in Optimismus. 

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