BFC-Boss Peter Meyer freut sich über den Erfolg der Video-Aktion. Foto: Patrick Skrzipek

Berlin - Über 70.000 Euro durch das virtuelle Benefizspiel gegen den FC Corona Covid-19 eingenommen. Nicht schlecht. Die Kosten für März und April sind gedeckt. Aber gerettet ist Regionalligist BFC Dynamo damit noch nicht.

Doch die wunderbare Idee, ein Live-Fußballspiel als Video anzubieten und zum Nachschauen auf Youtube – mittlerweile fast 8000 Abrufe – zu platzieren, ist bislang bundesweit ziemlich einmalig. „Das zeigt, wie viel Kraft unser Verein immer hat und was möglich ist, wenn alle zusammenhalten“, wertete auch Dynamo-Coach Christian Benbennek die Aktion als vollen Erfolg.

Dynamo schaut in eine ungewisse Zukunft

Doch solange nicht feststeht, wann der Virus wirklich besiegt ist und nicht nur fiktiv mit 4:3 in einem Video, schauen auch die Dynamos weiter in eine ungewisse Zukunft.

Grundsätzlich eint die Hohenschönhauser der Gedanke, dass sie die Krise überstehen werden. Und vielleicht sogar einen späten Nutzen daraus ziehen können.

„Ich hoffe, dass wir vielleicht auch den einen oder anderen neuen Sponsor bekommen“, so Wirtschaftsratsboss Peter Meyer. Bessere Eigenwerbung hätten sie wohl kaum betreiben können. Vielleicht sogar wertvoller als ein Aufstieg in die 3. Liga.