Dynamos Trainer Christian Benbennek würde gerne wissen, wie es nun weitergehen soll. Foto: Patrick Skrzipek

Und nun? Das ist die große Frage, die man sich in der Regionalliga stellt. Und damit auch beim BFC Dynamo. Spielbetrieb ausgesetzt. Training nicht erlaubt. Lockdown bis Ende des Monats. Mindestens. Aber ob es dann weitergeht? Schwer vorstellbar.

Nicht nur die Weinrot-Weißen vermissen hier einen pro-aktiven Verband, der sich mit seinen Spitzenklubs ins Vernehmen setzt und verbindliche, für alle geltende Regeln aufstellt. Doch der NOFV ist wie so ein Dickschiff. Schnelle Manöver sind da nicht an der Tagesordnung.

Dynamo hat beim Senat einen Antrag gestellt, dass wenigstens trainiert werden darf. Die Profiklubs dürfen das ja auch. Und die Regionalliga spielt ja auch nicht nur aus Spaß an der Freude. Die Antwort steht noch aus. Der Buschfunk meldet, dass der BAK seinen Übungsbetrieb nach Strausberg auslagern will. Sollte es dann irgendwann mal wieder losgehen, hätten die Moabiter einen klaren Wettbewerbsvorteil. Fairplay sieht anders aus. Und genau deshalb wäre der Verband ja gefordert.

„Wir wissen derzeit nicht, wie es weitergeht“, meinte BFC-Trainer Christian Benbennek. Nur dass die Einnahmen in den kommenden Wochen fehlen werden. Und diese Ungewissheit nervt.