Christian Beck bei seiner Verabschiedung vom  1. FC Magdeburg. Er tauscht das Blau mit Weinrot, stürmt künftig für den BFC Dynamo.  Imago

Hoppla, was ist denn da los? Der BFC Dynamo wartet für Viertligaverhältnisse mit einem Hammer-Transfer auf. Aus Magdeburg kommt ablösefrei Stürmer-Star Christian Beck. 

Beck vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Wer immer sich mit dem Fußball in Ostdeutschland unterhalb der 2. Liga beschäftigt hat, kam an diesem Namen nicht vorbei. Beim FCM war der aus Erfurt stammende Beck einen Legende. In 303 Spielen für die Bördestädter markierte der 1,96 große Mittelstürmer 131 Tore. Der 33-jährige traf in allen Spielklassen - von der Regionalliga bis hin zum Bundesliga-Unterbau. 

Beck muss nach achteinhalb Jahren beim FCM aufhören

Nach achteinhalb Jahren war für Beck Schluss beim FCM. Nicht, weil er aufhören wollte. Sondern weil die Bosse beim Drittligisten was anderes im Sinn hatten,  verjüngen wollten. Der Aufschrei der Fans war bis weit über die Elbe hinweg zu hören. 

Des einen Pech, des anderen Glück. Denn das rief Dynamo auf den Plan. „Da ist uns ein echer Coup gelungen“, freut sich Trainer Christian Benbennek.

In der Tat verfügen die Weinrot-Weißen nun in den Angreifern Beck, Matthias Steinborn und dem aus Fürstenwalde gekommenen Darryl Geurts (34 Tore in  103 Spielen) über ein Trio, das sich in der Regionalliga hinter keinem verstecken muss. Ganz klar: Der BFC will in der kommenden Saison oben mitmischen. 

„Aufstiegskandidat Nummer 1 sind wir aber damit nicht“, bremst Benbennek die Erwartungen an seine neue Truppe. „Das geht in diesem Jahr über eine Gruppe“, ist sich der 48-Jährige sicher und nennt Chemnitz, Cottbus, Jena und Altglienicke als mögliche Konkurrenten. Benbennek: „Aber ein Wörtchen mitsprechen wollen wir auf jeden Fall. “