Auch Mainz-Trainer Bo Svensson hat sich mit Corona infiziert. Foto: dpa

Hertha BSC erwischte es in den vergangenen drei Wochen mit Corona hart, doch noch schlimmer ist jetzt Mainz 05 betroffen. Zwölf Spieler, Trainer Bo Svensson und sechs weitere Staff-Mitglieder haben sich infiziert. Der Klub zog die Notbremse und beantragte eine Spielverlegung der Partie gegen Dortmund am Sonntag. Die DFL setzte das Spiel ab und verlegte es auf den 16. März. Es ist in dieser Bundesliga-Saison der erste Spielausfall wegen Corona.

„Begründung ist, dass wir Stand heute noch 14 einsatzfähige Spieler haben, darunter aber keinen spielberechtigten Bundesliga-Torwart. Das ist ein bisschen schwierig, mit einem solchen Aufgebot ein Bundesliga-Spiel zu bestreiten“, sagte der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel.

Mainz ohne Torwart

Der Klub hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass sich gleich 19 Personen mit dem Virus infiziert und in häusliche Isolation begeben haben. Die Betroffenen – Spieler, Trainer und Team-Mitarbeiter – seien vollständig immunisiert, hieß es. Infiziert seien 13 Profis, darunter auch alle drei Torhüter und Trainer Bo Svensson.

Einem Antrag auf Verlegung kann nach der Spielordnung der DFL stattgegeben werden, wenn weniger als 16 Spieler zur Verfügung stehen. Darunter müssen mindestens neun Lizenzspieler und unter ihnen ein Torhüter sein. Verletzte oder gesperrte Akteure zählen als zur Verfügung stehend und nicht zu den Ausfällen.

Die Mainzer waren zum Saisonbeginn schon einmal von einer heftigen Corona-Welle betroffen. Damals fielen elf Spieler aus, dennoch gewann der FSV die Auftaktpartie gegen RB Leipzig mit 1:0.

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