Julian Brandt und Nico Schulz dürfen den BVB noch in diesem Winter verlassen. Aber unter verschiedenen Vorzeichen. Fotos: imago images/Jan Huebner, Maik Hölter

Dafür, dass das Wintertransferfenster bereits seit einigen Tagen offen ist, ist es auf dem Bundesliga-Transfermarkt noch recht ruhig. Das mag auch an der Corona-Pandemie und der unsichereren Basis vieler Klubs liegen. Doch nun wirft der BVB offenbar zwei Nationalspieler auf den Markt. Wie die Bild berichtet, würde Borussia Dortmund Linksverteidiger Nico Schulz und Offensivmann Julian Brandt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, keine Steine in den Weg legen.

Die beiden Nationalspieler waren erst im Sommer 2019 für zusammen mehr als 50 Millionen Euro zum Revier-Klub gewechselt blieben jedoch beide hinter den Erwartungen zurück. Vor allem der gebürtige Berliner Schulz kam in dieser Saison auch verletzungsbedingt noch fast gar nicht zum Einsatz. Lediglich 132 Bundesliga-Minuten stehen für den 27-Jährigen auf dem Zettel. Gegen den Portugiesen Raphael Guerreiro, aber auch das wiedererstarkte Eigengewächs Felix Passlack hat der Gutverdiener aktuell keine Chance. Stimmt die Summe, so heißt es, dürfe Schulz gehen.

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Bei Julian Brandt verhält es sich etwas anders: Der stand in diesem Jahr immerhin in 13 der bisherigen 14 Bundesliga-Partien auf dem Rasen, war dabei allerdings nur an einem Tor beteiligt. Beim 5:2 gegen Hertha legte er einen Treffer auf. Durchspielen durfte er zudem nur einmal: beim 2:0-Sieg in Bielefeld. Beim jüngsten Erfolg der Dortmunder gegen Wolfsburg saß der gebürtige Bremer erstmals in dieser Spielzeit 90 Minuten nur auf der Bank. Sollte ein lukratives Angebot eintrudeln, sei Dortmund bereit Brandt auszuleihen, schreibt die Bild. Ein Verkauf sei kein Thema, da die Verantwortlichen hoffen, dass der 24-Jährige durch einen Tapetenwechsel zu seiner alten Form findet. Der FC Arsenal soll an dem Offensivmann interessiert sein.