Erling Haaland lässt Dortmund beim Spitzenspiel in Leipzig jubeln und trifft doppelt. Foto: imago images/Hübner

Dortmund lässt sich nach der verpassten Meisterschaft und dem peinlichen 0:2 gegen Mainz doch nicht hängen, gewann das Spitzenspiel beim Tabellendritten RB Leipzig 2:0 (1:0).

BVB-Trainer Lucien Favre ging taktisch klug vor. Erst mal die Leipziger spielen lassen und dann eiskalt kontern. Gelang in der 30. Minute hervorragend. Über die Stationen Mats Hummels, Julian Brandt und Giovanni Reyna kam der Ball ganz blitzschnell in den Strafraum zu Wunderstürmer Erling Haaland, der ganz cool ins lange Eck zum 1:0 traf.

Dortmund nahm die Führung mit in die Pause und sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte Haaland das 2:0 auf dem Fuß. Der Norweger wollte RB-Keeper Peter Gulacsi tunneln, der Torwart lenkte den Ball gerade noch an die Latte.

Nach etwa 70 Minuten wehrten sich die Bullen gegen die drohende Heimpleite, doch die Angriffe hatten kaum Durchschlagskraft. Erst in der 85. Minute musste BVB-Torhüter Roman Bürki einen Schuss des von Angelino entschärfen. Die Entscheidung in der Nachspielzeit. Nach einem Konter grätscht Haaland – wer sonst? – zum 2:0 (90.+3) ein. Klappe zu.

Der BVB ist mit diesem Charaktersieg Vizemeister. Und Leipzig? Ist in der Champions League. Der Tabellendritte kann am letzten Spieltag höchstens noch auf Rang vier zurückfallen. Selbst bei einer Pleite in Augsburg kann Konkurrent Leverkusen bei einer mit 27 Treffer schlechteren Tordifferenz RB nicht mehr einholen.