Frankfurts Sebastian Rode (l.) gewinnt gegen Dortmunds Marco Rose den Ball und feiert mit der SGE einen ganz wichtigen Sieg.  Foto:  dpa

Erling Haaland schlug sich die Hände vors Gesicht, Emre Can sank entsetzt zusammen. Dem BVB droht durch die 1:2-Pleite gegen Frankfurt der sportliche und finanzielle Super-Gau. Erstmals seit sechs Jahren rückt die Champions League in weite Ferne.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Direkt neben den bedröppelten Dortmundern feierten die Eintracht-Profis ausgelassen ihren 30-Millionen-Coup. Durch den Sieg liegen die Hessen sieben Spieltage vor Schluss sieben Punkte vor dem BVB. Die Königsklasse und der dazugehörige Geldregen ist für die SGE zum Greifen nah.

Ex-Herthaner Schulz mit Eigentor 

Entsprechend stinkig war Dortmunds Mats Hummels, der direkt vor der Pause zum 1:1 traf (45.): „Wir haben locker ein Dutzend gefährliche Situationen nicht gut ausgespielt. Wenn man realistisch ist, dürfte es sehr, sehr schwer werden mit Platz vier. Das wäre eine Katastrophe."

Bereits nach 11. Minuten nahm das Übel seinen Lauf, Ex-Herthaner Nico Schulz traf per Eigentor für die Gäste. Nach Hummels Ausgleich verpasste Super-Stürmer Haaland gleich mehrfach die Führung.

Andre Silva bedankte sich, traf mit seinem 22. Saisontor (87.) den BVB ins Mark und sorgte für den ersten Frankfurter Sieg in Dortmund seit elf Jahren – und womöglich für einen satten Geldregen.