Roman Weidenfeller kann sich die Bundesliga ohne Revierderby nicht vorstellen. Foto: imago images/Schwörer

Das wird Sonnabend (18.30 Uhr) das traurigste Revierderby aller Zeiten und auch das letzte für lange Zeit. Schalke wird wohl absteigen. Da hat sogar schon Erzrivale Dortmund Mitleid.

Früher gab es markige Sprüche vor dem Ruhrpott-Knaller. Jetzt gibt nur noch nette Worte vom ungeliebten Nachbarn. „Für alle ist es das größte Spiel. Es würde nicht nur im Ruhrpott, sondern allen Menschen fehlen“, sagte Rio-Weltmeister und Ex-Borusse Kevin Großkreutz, der früher offen bekundete: „Ich hasse Schalke wie die Pest.“

Ex-Torwart Roman Weidenfeller geht noch weiter und drückt Schalke für den fast nicht mehr realisierbaren Klassenerhalt die Daumen: „Ich wünsche mir sehr, dass Schalke erstklassig und das Derby ein fester Bestandteil der Bundesliga bleibt.“ Selbst Klub-Boss Hans-Joachim Watzke hofft, „dass Schalke die nötigen Punkte sammelt – außer am Samstag“.

Denn die Schwarzgelben müssen selbst einen Sieg einfahren, um ihre eigene Krise (nur acht Punkte aus den letzten acht Liga-Spielen) zu stoppen und irgendwie doch wieder auf Champions-League-Kurs zu kommen. Das Revierderby, für wen wird es zum Verlier-Derby?