BFV-Präsident Bernd Schultz sieht sich durch die Corona-Maßnahmen der Bezirke gezwungen, den Spielbetrieb aller Amatuerligen zu halbieren.   Foto: imago images/Koch

Sparflamme für alle Amateurkicker der Hauptstadt. Wegen Corona streicht der Fußballverband in allen Ligen (bis auf die Berlin-Liga) die Rückrunde. Die Partien der Hinrunde sollen bis zum Sommer 2021 gestreckt werden, ein Spieltag findet an zwei Wochenenden statt.

Grund sind die „behördlich angeordneten reduzierten Anstoßzeiten“, teilte der BFV mit und erklärt: „Mit dieser Maßnahme findet eine Entzerrung der Spielansetzungen statt.“

Die Berliner Bezirke schreiben zudem vor, dass teilweise auf Sportanlagen keine Kabinen benutzt werden dürfen und zeitliche Pausen zwischen zwei Spielen liegen müssen. Der BFV ist in einer Zwangslage.

Präsident Bernd Schultz: „Ich bin mir im Klaren, dass insbesondere am ersten Spieltag große Kraftanstrengungen auf den Sportplätzen notwendig sind. Dafür bitte ich schon jetzt alle Beteiligten um ihr Verständnis.“

Der BFV überlegt derzeit noch, ob es zum Saisonende für den Auf- und Abstieg eventuell Play-off- und Play-down-Spiele geben soll.