BFC-Trainer Christian Benbennek wittert einen Wettbewerbsnachteil in der Relegation für seine Dynamos. Patrick Skrzipek

Den Titel vor den Augen, den Blick weit nach vorn. Beim BFC Dynamo kreisen die Gedanken dieser Tage nicht nur um das bevorstehende Match gegen den BAK am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr/Sportforum). Sondern natürlich sind auch die beiden Relegationstermine – 28. Mai/4. Juni – gegen den Nordmeister schon bei allen im Sinn. Und da ist man in Hohenschönhausen stocksauer auf die Verbände. Die Weinrot-Weißen fühlen sich krass benachteiligt.

Dabei geht es vorrangig nicht um das klammheimlich und ohne jegliche Transparenz ausgeloste Heimrecht – die Dynamos spielen zuerst zu Hause und müssten dann nach Oldenburg bzw. Flensburg reisen –, sondern mehr um die Zeit nach dem Ligaschluss. Denn während in der Regionalliga Nordost am 15. Mai der Hammer fällt, ist in der Nordstaffel erst am 22. Mai, also unmittelbar vor den Aufstiegsspielen Schluss.

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Dynamo mit langer Pause

„Die bleiben voll im Rhythmus, wir aber haben 14 Tage Pause. Das kann es doch echt nicht sein“, ereifert sich BFC-Trainer Christian Benbennek über die Ungleichbehandlung.

Er sieht die Gefahr, dass Dynamo aus dem Tritt kommen könnte. Der Nordmeister wäre dagegen unter normalen Bedingungen unterwegs. „Wie kann es sein, dass bei Terminen, die so lange im Voraus feststehen, nicht an so etwas gedacht wird? Das ist so typisch für Verbände“, ereiferte sich Benbennek nicht ganz zu Unrecht.

BFC will kein Testspiel als Ausgleich

Die Anspannung über komplette zwei Wochen hochzuhalten, nur zu trainieren, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da könne man noch so viel im Training variieren.

Auch ein Testspiel wäre da nicht wirklich hilfreich. „Wer will da noch spielen? Die wollen alle in den Urlaub. Und selbst wenn, würde es auch keinen richtigen Sinn machen. Das hätte doch eh nur Freundschaftsspielcharakter. Das hätte null Spannung. Und jeder wäre nur drauf bedacht, sich ja nicht zu verletzen. Das kriegt man aus der Birne nicht raus“, glaubt Benbennek.

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