BFC-Kapitän Niklas Brandt jubelt mit Max Klump über dessen Treffer zum 3:1 beim TSV Mariendorf. 
BFC-Kapitän Niklas Brandt jubelt mit Max Klump über dessen Treffer zum 3:1 beim TSV Mariendorf.  Patrick Skrzipek

Da waren es nur noch drei! Der BFC Dynamo war eine Nummer zu groß für Berlinligist TSV Mariendorf. Mit einem eigentlich nie gefährdeten 3:1 (2:0)-Erfolg zog die Regionalliga-Truppe von Trainer Heiner Backhaus ins Viertelfinale des Berliner Landespokals ein. Jetzt fehlen nur noch drei Siege zum ersehnten Ziel.

Der Griff nach dem Pott geht also bei Dynamo weiter. Erwartungsgemäß hatte Backhaus nicht die Rotationsmaschine angeworfen, sondern warf gegen den Sechstligisten die Cottbus-Bezwinger ins Rennen. Dabei setzten die Weinrot-Weißen sogar auf Totaloffensive. In einem 3-5-2 setzte Backhaus auf die Doppelspitze mit Christian Beck und Amar Suljic, über die Flügel kamen wie gewohnt Cedric Euschen und Darryl Geurts. „Vorwärts immer, rückwärts nimmer,“ freute sich Backhaus über den aufgegangenen Plan. 

Beck bringt Dynamo in die Erfolgspur

Beck brachte die Gäste im Volkspark Mariendorf nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Führung (27.). Ein Eigentor von Julian Austermann (40.) sorgte für eine beruhigende Pausenführung.

Nach dem bei der Kälte bitter benötigten heißen Halbzeitee versuchten die Hausherren, den Hohenshönhausern mit Härte den Schneid abzukaufen. Der BFC wehrte sich, musste aber dennoch den Anschlusstreffer schlucken. Dynamos ehemaliger Jugendspieler Eric-Paul Pfannenschmidt traf quasi mit dem ersten Torschuss der Mariendorfer zum 1:2 (61.). Nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend. Aber so ist Fußball. 

Doch die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und erhöhten ihrerseits die Schlagzahl. Am Ende stand  ei wunderschöner Freistoß zum 3:1. Der eingewechselte Max Klump setzte wie schon gegen Energie den Schlusspunkt (73.). Womit der Drops endgültig  gelutscht war. 

Auch Viktoria zog wie der BFC ins Viertelfinale ein

„Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit entschieden müssen. 7:0 klare Torchancen für uns. In der zweiten Halbzeit war es ähnlich, aber nicht ganz so druckvoll. Auf dem gefrorenen Boden war es nicht einfach. Aber wir freuen uns einfach, dass wir eine Runde weiter sind“, so Backhaus. 

Ebenfalls in der Runde der letzten acht steht Ligarivale FC Viktoria '89, die sich in der Verlängerung mit 2:1 bei Fortuna Biesdorf durchsetzen konnten.

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